Der kleine Sonntagskrimi/Texte

Der kleine Sonntagskrimi #010

abt

„Ach du heilige Scheiße!“, ächzte Kommissar K.

Hinter ihm räusperte sich sein Assistent H. „Auch wenn ich ihnen zustimmen muss, sollten sie doch ein wenig auf ihre Wortwahl achten“, gab er sich empört. „Schließlich ist die Presse anwesend.“ Dabei deutete H.wild gestikulierend auf den einzigen Vertreter der regionalen Presse, der gelangweilt hinter dem Absperrband stand, sich ein labberiges belegtes Brot rein- und hier und da Pickel ausdrückte und noch nicht wusste, das er gleich ein Tatortfoto schießen würde, das die rausgestreckte Zunge Albert Einsteins, den Kuss des heimkehrenden Soldaten und die mittagessenden Arbeiter auf einem Stahlträger des to be-Empire State Buildings wie dröge Instagram-Uploads ausssehen lassen sollte.
Die Leiche sah auch nicht weiter spektakulär aus, aber da war diese Gruft, vor der man sie in dieser seltsamen Verrenkung gelegt hatte und diese seltsamen fluoriszierenden Tätowierungen auf dem gesamten nackten Körper, die noch keinen Sinn ergaben.
Als dann aber Kommissar K. die Order gab, die Leiche zu entfernen, öffnete sich wie auf Kommando und mit einem Geräusch, das an ein verzweifelt schreiendes Baby erinnerte die Gruft und

sonntagskrimi

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