Communication breakdown/Jungsmusik

Best of Metal 2019

Ich wurde von verschiedenen Seiten gefragt, warum ich keine Top Ten meiner Metalalben des vergangenen Jahres rausgehauen habe. Euer Wunsch ist mir Empfehlung. Here we go, vielleicht ist ja der eine oder andere Tipp für euch dabei. Kein Ranking, die Reihenfolge ist alphabetisch.

Angel witch – Angel of light

Es gibt alte Bands, die immer oder zumindest die meiste Zeit dabei geblieben sind und wenn man ehrlich ist regelmäßig eher Mittelmaß abliefern. Und es gibt solche, die nach langer Zeit wieder ausgebuddelt werden, wieder Bock haben und dann totalen Mist abliefern. Und es gibt Angel witch. „Angel of light“ fängt nahtlos den Spirit von 1980 ein und klingt dabei trotzdem frisch und unverbraucht.

Atlantean codex – The course of empire

Was soll ich dazu schreiben, was nicht eh schon in den Bestenlisten des Jahres dazu gesagt worden ist? Die epische Sahnetorte 2019.

Borknagar – True north

Majestätische Mischung aus Black und Heavy metal. Volltreffer in die Winterstimmung.

D-A-D – A prayer for the loud

Ihre Show war neben der von Skyclad einer der Höhepunkte des Wacken 2019 (abgesehen natürlich von „Schnack ör die“… hüstel… ). Und auch ihre neue Scheibe liefert wieder dynamischen Hardrock vom Feinsten der zum Dauergrinsen und Arschwackeln einlädt. Keine Band hat mehr Sexappeal in der Musik.

Darkthrone – Old star

Die Könige des Räud ’n‘ roll haben verlässlich abgeliefert. De Spirit von Motörhead und Venom wird in tiefe Schwärze gehüllt und trotzdem vergisst das Duo nie, wie man richtige Songs schreibt. Der Titeltrack ist angenehm eigenwillig und „Duke of gloat“ zieht mir spätestens beim Solo die Schuhe aus. „Old star“ ist nach 38 Minuten durch, aber davon ist keine Sekunde langweilig. So geht das. Definitiv eine der unterbewertesten Platten des Jahres.

Grand magus – Wolfgod

Zugegeben, bisher hat mich der Wolfgott noch nicht so gepackt wie die Vorgänger, aber bei einer meiner absoluten Lieblingsbands ist das Meckern auf hohem Niveau.

Kadavar – For the dead travel fast

Retrorock mit Gruselfaktor im Stil eines Hammer – Studio – Films. Herbst, was begehrst du mehr? Und Dracula steppt im Kettenhemd.

Ram – The throne within

Ram zerlegen live, sie zerlegen auf Platte. Zeitloser Heavy metal, der trotz Traditionsbewußtsein stets frisch und unverbraucht klingt. Wer über die Big player der Zukunft spekuliert, sollte die Schweden definitiv auf dem Zettel haben.

Rammstein – Rammstein

Da mag man „Mainstream“ und „Kommerz“ quäken wie man will, aber Rammstein spielen in ihrer eigenen Liga. Lindemann kotzt sich textlich zwischen Bitterkeit und Sarkasmus aus, mit „Deutschland“ und „Radio“ gelingt der Truppe, was 2019 sonst keiner Metalband mehr gelingt: Megahits zu schreiben, über die man spricht. Und nebenher hauen sie eins der besten Musikvideos ever raus. Und wer beim galligen „Puppe“ immer noch an Mainstream denkt, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

Wolfbrigade – The enemy: Reality

Crustcore vom Feinsten. Mit ordentlich Metalkante ballern einem Wolfbrigade seit Jahren verlässlich auf hohem Niveau die Falten aus der Fresse. Auch wenn „Lycanthropunk“ (noch als „Wolfpack“) immer mein Favorit der Combo bleiben wird, ist „The enemy…“ mein Hassbatzen des Jahres.

 

So, das sind meine Favoriten von 2019. Nachzuhören in meiner Spotify – Playlist „Best of Metal 2019„.

Folgt auch gerne meinem Youtube – Kanal TV JUNGSMUSIK für mehr Metalinhalt. 2020 gibt’s da endlich mehr Content, versprochen 😉

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