Lieblingslied der Woche

Lieblingslied der Woche: Primordial – Where greater men have fallen

Kennen und lieben gelernt habe ich Primordial dank einer Beilagen-CD im Rock hard. Es war der Livesampler vom Rock hard-Festival mit einem Mitschnitt von „Coffin ships“, auf dem Sänger Alan Averill in den dramatischeren Parts stets eine Spur neben seinen Gesangslinien lag. Das wirkte allerdings eher leidenschaftlich als schief. In der Abmoderation kommentierte Averill seinen Gesang lakonisch: „Some music comes from the heart.“ Was für eine lässige, ehrliche und viel zu selten gewordene Art mit Musik umzugehen. Seither gehören Primordial zu meinen absoluten Favoriten. Episch, dunkel und manchmal bis zur Schmerzgrenze melancholisch spielen die Iren Celtic metal ohne Flötenblödigkeit und Doom ohne Bekifftheit. Sie gehören zu den wenigen Bands, die cineastische Musik zu schreiben verstehen, die trotz aller Epik eingängig leibt. „Empire falls“, „Coffin ships“ oder „Lain with the wolf“ sind echte Hits, trotz fröhlichen Knackens der Acht-Minuten-Marke. Averills Gesang ist ebenso aggressiv, wie melancholisch und narrativ. Umso erfreulicher ist es, dass die erste Kostprobe vom neuen Album, der Titeltrack „Where greater men have fallen“ wieder mal den perfekten Soundtrack für den bevorstehenden Herbstes verspricht.

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